Fuhrpark / Wunschliste

Hier wird mein derzeitiger Fuhrpark gezeigt und auch eine Wunschliste ist geplant…

Baureihe 81 (81 005):

Die Lokomotiven der Baureihe 81 waren Einheits-Güterzugtenderlokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Im Gegensatz zur Baureihe 80 hatten die Loks der Baureihe 81 eine verlängerte Heizfläche und größere Vorräte. Die Lokomotiven wurden vorwiegend im schweren Verschiebedienst eingesetzt. Nach der Abnahme wurden die zehn Maschinen den Bahnbetriebswerken Goslar (81 001–005) und Oldenburg (81 006–010) zugewiesen. 1945 waren alle Fahrzeuge im Raum Oldenburg vorhanden und gingen an die Deutsche Bundesbahn. Die letzte Lok wurde im Oktober 1963 aus dem Dienst genommen. Lok 81 005 war nach ihrer Ausmusterung noch als Werkslok im AW Nied im Dienst.

Baureihe V36 (402):

Als Baureihe V 36 wurden sowohl bei der Deutschen Bundesbahn (DB) als auch bei der Deutschen Reichsbahn der DDR (DR) nach dem II. Weltkrieg Lokomotiven des Typs WR 360 C 14 eingeordnet. Diese Typenbezeichnung bezeichnet eine Wehrmachts-Rangierlokomotive mit 360 PS, Achsfolge C (drei gekuppelte Treibachsen) und einer Achslast von (ca.) 14 Tonnen. In den neuen deutschen Nummernplänen trugen die Maschinen bei der DB ab 1968 die Baureihenbezeichnung BR 236. Nach der Lieferung stärkerer Loks, vor allem der Baureihe V60, wanderten die V 36 in den leichten Rangierdienst, in den Arbeitszug- und in den Werkstättendienst ab. In den 70er Jahren erfolgte ihre Ausmusterung.

Baureihe V60:

Die DB hatte nach ihrer Gründung einen Mangel an kleinen Rangierlokomotiven. Daher wurde ab 1951 eine Dieselrangierlok entwickelt, an deren Bau und Entwicklung fast alle namhaften Lokomotivfabriken beteiligt waren. Insgesamt wurden 942 der Baureihe V60 Lokomotiven dieser Typen gebaut. Ab 1968 wurde die Baureihe aufgeteilt in die BR 260 (leichte Ausführung) und 261 (schwere Ausführung). Ab 1982 und in den folgenden Jahren wurden mehrere Maßnahmen durchgeführt, um den Betrieb der V 60 wirtschaftlicher zu gestalten. Die Baureihe wurde 1987 als Kleinlok eingestuft und trug seitdem die Baureihenbezeichnung 360 bzw. 361. Seit 1997 werden die Maybach-Motoren bei Aufarbeitungen durch Caterpillar-Zwölfzylindermotoren mit 632 PS ersetzt, wobei dieser Umbau nur noch bei Loks mit Funkfernsteuerung ausgeführt wird.

Baureihe 03:

Die Fahrzeuge der Baureihe 03 wurden zwischen 1930 und 1938 als Schnellzuglokomotive für Strecken gebaut, die nur für Radsatzlasten bis 18 t geeignet waren. Von der konstruktiv an die Baureihe 01 angelehnten Lokomotivgattung sind 298 Exemplare durch die Firmen Borsig, Krupp, Henschel, und Schwartzkopff gebaut worden.

Wunschliste (wird noch weiter aktualisiert)

Baureihe Köf II:

Die Kleinlokomotiven der Leistungsgruppe II der Baureihe Kö II (später: Köf II) wurden als Lokomotiven geringer Masse und geringer Antriebsleistung (max. 30km/h) für leichte Rangieraufgaben entwickelt. Sie wurden nach der Erprobung einiger Versuchslokomotiven ab 1932 bei der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellt und auf kleinen Bahnhöfen im leichten Verschub- und Rangierdienst eingesetzt. Bei der Deutschen Bahn AG ist seit 1999 keine Köf II mehr im Einsatz. Es blieb bei zahlreichen anderen Eisenbahnunternehmen und Eisenbahnvereinen aber eine ganze Reihe von Köf II erhalten, sowohl im regulären Einsatz als auch als Museumslokomotiven.

Baureihe 212:

Die Baureihe V 100 (ab 1968 Baureihe 211) war eine Diesellokomotive für den leichten Reise- und Güterzugdienst auf Nebenstrecken. Ende der 1950er Jahre wurde die V 100 von der Deutsche Bundesbahn für nicht elektrifizierte Nebenstrecken als Ersatz für den Betrieb mit Dampflokomotiven vorgesehen. Die Baureihe V 100.20 (ab 1968 Baureihe 212) ist eine leistungsstärkere Variante der V 100. Sie wurde erstmals 1962 in Dienst gestellt und war im Gegensatz zur im Nebenbahndienst eingesetzten V 100 auch für den Haupt- und Steilstreckendienst vorgesehen. Bis 1966 wurden insgesamt 381 Exemplare in Dienst gestellt. Auslieferungsfarbe der Baureihe V 100 war altrot. Ab 1974 gab es die ersten Lokomotiven in der neuen ozeanblau-beigen Lackierung. Ende 1987 folgte das orientrote Farbschema mit weißem Lätzchen und zuletzt das verkehrsrote Farbschema .

Baureihe E 10:

Die Baureihe E 10 ist eine unter Regie der Deutschen Bundesbahn erstmals 1952 gebaute Einheitselektrolokomotive für den Schnellzugverkehr. Sie wurde ab 1968 als Baureihe 110 sowie ihre Unterbaureihen als Baureihe 112 bis 115 bezeichnet. Die E 10 / 110 war lange Jahre die tragende Stütze im deutschen Schnell- und Regionalverkehr. Heute befindet sie sich im Auslaufbetrieb, ein Einsatzende ist abzusehen. Ursprünglich wurden die E 10 in kobaltblauer Fernzuglackierung später jedoch in stahlblau geliefert. Die Loks der Unterbaureihe E 10.12 (112) erhielten zuerst kobaltblau/beige Lackierung, die mit Einführung der TEE Züge in rot/beige geändert wurde. Mit dem ozeanblau/beigen Farbschema ab 1974 wurde zahlreiche 110er anlässlich von Revisionen auf diese Anstrichvariante umlackiert. Bis auf wenige Ausnahmen tragen alle noch in Betrieb befindlichen Lokomotiven dieser Baureihe heute die verkehrsrote Lackierung.

Baureihe V 200:

Die Baureihe V 200 war eine der ersten Diesel-Streckenlokomotiven. Sie hatte zwei schnelllaufende V12-Dieselmotoren mit hydraulischer Kraftübertragung (beide Antriebsgruppen waren unabhängig voneinander). Ihre markante Optik entspricht dem typischen Industriedesign der 1950er Jahre. Die V 200 beförderte hochwertige Schnellzüge auf allen wichtigen Hauptstrecken. Durch die fortschreitende Elektrifizierung wurden die Maschinen jedoch aus diesen Diensten verdrängt und wurden vermehrt vor Nahverkehrszügen sowie Güterzügen eingesetzt. Im Vergleich zu einmotorigen Lokomotiven machte sich der erhöhte Wartungsaufwand bemerkbar, außerdem stellte sich die Dampfheizung gegenüber elektrischer Zugheizung als nachteilig heraus. So wurden die Loks nach und nach ausgemustert, die V 200 013 wurde als letzte 1984 außer Dienst gestellt.

Baureihe 05:

Die Dampflokomotiven der Baureihe 05 waren Einheits-Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn. Die Lokomotive 05 002 stellte 1936 einen Geschwindigkeits-Weltrekord für dampfbetriebene Schienenfahrzeuge von 200,4 km/h auf und blieb damit die schnellste deutsche Dampflokomotive. Die Stromlinienverkleidung der ersten beiden 05 umschloss diese vollständig und reichte bis wenige Zentimeter über der Schienenoberkante herab. Das Triebwerk war über Rollläden zugänglich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die drei Loks dem Bahnbetriebswerk Hamm zugeordnet. Obwohl sich die Deutsche Bundesbahn entschlossen hatte, Einzelstücke und Spezialanfertigungen aus ihrem Bestand auszumustern, wurden die Fahrzeuge der Baureihe 05 davon ausgenommen, da sie sich noch in einem guten Zustand befanden. Mit der Anlieferung von Lokomotiven der Baureihe V 200.0 wurden diese ersetzt, ausgemustert und 1960 (bis auf 05 001, steht seit 1963 im Verkehrsmuseum in Nürnberg) verschrottet.